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Ausstellungen

 

 

Ausstellungseröffnung von Stefanie Lemanski
"Irgendwo im Nirgendwo war´s irgendwie wie nie"

Austellungsdauer: 30. Mai bis 15. August 2010

 Fotos zu Bildern zusammengefügt.
Bilder von Gefühlen und Momenten, vom Staunen, von der Verlorenheit und vom Glück -
in Augenblicken manchmal schräger, unerwarteter Schönheit.

 

 

 

 

 


AUSSTELLUNGS ARCHIV

 

TWICE - PORTRAITSERIE VON ANDREA KUEPPERS

Sie können die Ausstellung täglich vom 18. April bis 29. Mai ab 17 Uhr besuchen.

Die Hamburger Fotografin Andrea Kueppers konfrontiert in der Portraitserie "Twice" jeweils zwei identisch gekleidete Menschen vor neutralem Hintergrund mit der Kamera. Die so entstehenden Fotos stellen formal eine bildliche Dopplung durch Uniformierung und eine Begrenzung durch einen neutralen Rahmen dar. Überraschenderweise betont jedoch gerade das den individuellen Charakter und das eine eigene Leben der so Portraitierten. 

Tempeldiener des Dalada Maligawa      Mönche der Einsiedelei Mawaragala

Baseballspieler, Hamburg      Kricketspieler vom Mount Lavinia

Bankangestellte der Hong Kong Bank      Stadtreinigung Hamburg   

Offiziere der Sri Lankischen Armee

"... Ihre doppelte Profession als Werbe- und Modefotografin einerseits und als Portrait- und Reportagefotografin andererseits, hat sich für Andrea Kueppers nie als Handicap erwiesen. Im Gegenteil. Wenn sie, nach eigener Aussage, "das Beste beider Welten" in ihren Arbeiten miteinander verbindet, entstehen einzigartige Mischungen aus durchkomponierten, fotografischen Inszenierungen und echten Portraits, die die Portraitierten im Mittelpunkt der Arbeit belassen. Wie bei den Bildern ihrer Serie "Twice", die rein formal eine Doppelung durch Uniformierung darstellen. Hierdurch wird jedoch der individuelle Charakter und das eine, einzigartige Leben der Modelle erst recht betont. Das erzeugt beim Betrachter eine Irritation. Das Erkennen, dass durch die Wegnahme einer Ausdrucksmöglichkeit – in diesem Fall der individuellen Kleidung – der eigene Ausdruck nicht reduziert, sondern befördert wird, schärft den Blick und führt ihn ungewohnt intensiv in die Augen und die Mimik der Abgebildeten. Wenn die Dargestellten dem Betrachter dadurch näher kommen, hat Andrea Kueppers ihr Ziel erreicht..."

 

BILDER VON FRANCESCA ZACCARIA

Gemälde

Francesca Zaccaria malt und tanzt.
Als Tänzerin war die in Genua (Italien) lebende Absolventin der Accademia Ligustica di Belle Arti schon häufiger in Wuppertal – "einer Hauptstadt des Tanzes" – als Zuschauerin wie auch als Akteurin des Ikonoclaste Tanz Festival 2007.
Nun freuen wir uns ganz besonders darüber, dass Francesca Zaccaria das Café ADA diesmal als Malerin besuchen wird.

Ihre sehr beeindruckenden Gemälde sind den ganzen Februar über im Café ADA zu sehen.

 

Tanzperformance zur Ausstellungseröffnung am 31.01.10 von Francesca Zaccaria:

Bilder von Jean-Baptiste Nataf

Performance F. Zaccaria 01 Performance F. Zaccaria 02 Performance F. Zaccaria 03

Performance F. Zaccaria 04   Performance F. Zaccaria 05

Performance F. Zaccaria 06 Performance F. Zaccaria 07 Performance F. Zaccaria 08

Performance F. Zaccaria 09 Performance F. Zaccaria 10 Performance F. Zaccaria 11

Performance F. Zaccaria 12 Performance F. Zaccaria 13 Performance F. Zaccaria 14 

Performance F.Zaccaria 15 Performance F.Zaccaria 16 Performance F.Zaccaria 17

 Performance F.Zaccaria 18  Performance F.Zaccaria 19

Performance F.Zaccaria 20   Performance F.Zaccaria 21

Performance F.Zaccaria 22 Performance F.Zaccaria 23 Performance F.Zaccaria 24

Performance F.Zaccaria 25 Performance F.Zaccaria 26 Performance F.Zaccaria 27

Performance F.Zaccaria 28 Performance F.Zaccaria 29

 

 

UNS GIBT`S NICHT UMSONST
Ausstellung zum Buchprojekt "Färberei" 

„Uns gibt’s nicht umsonst“ sagte ein Teilnehmer während der Arbeit am Buchprojekt. Diskutiert wurde über den Status von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Die Vieldeutig- sowie Tiefgründigkeit dieses Satzes brachte die Teilnehmer und die Projektleiter ins Nachdenken. 

Er überzeugte schließlich als Titel eines Buches, welches von Menschen mit und ohne Behinderung zusammengestellt wurde. Am Anfang stand die Idee: Menschen mit und ohne Behinderung gestalten gemeinsam ein Buch. Fotos sollten entstehen und Texte geschrieben werden. Der Landschaftsverband Rheinland finanzierte dieses Leuchtturmprojekt. Die Bergische Volkshochschule wurde Kooperationspartner und bot die Nutzung ihrer Räume an. „Färberei“ und „KoKoBe Wuppertal“ koordinierten das Projekt.

Im Mai 2009 trafen sich erstmals 13 Autoren und Fotografen. Zusammen mit den beiden Kursleitern Judith Körber(Diplom Pädagogin) und Peter Fichte (freier Journalist) verfolgten sie ein Ziel: ein Buch entstehen zu lassen. 

Mehrere Wochen setzten sich die Teilnehmer jeweils samstags für zwei bis drei Stunden zusammen, um an ihrem Werk zu arbeiten. Texte wurden geschrieben und Fotos präsentiert. Gemeinsam wurden die Ergebnisse besprochen. Aus den ursprünglich geplanten zwei Gruppen – ein Fotokurs und eine Schreibwerkstatt – wurde spontan eine. 
Die Autoren vergaben Arbeitsaufträge an die Fotografen, wie auch umgekehrt. So wünschte sich beispielsweise ein Autor für seinen Krimi ganz spezielle Bilder. Dies entfachte die Kreativität der Fotografen. Drei Teilnehmer fragten bei einer auf Citroën spezialisierten Autoreparaturwerkstatt, ob sie Fotos mit einem alten Citroën 2CV („Ente“) machen durften. Mit Erfolg, wie im Buch zu sehen ist.

Alle Projektteilnehmer zeigten unglaublich großen Einsatz und Interesse nicht nur an den eigenen Werken, sondern auch an den Arbeiten der anderen. Mit faszinierender Konzentration und Ausdauer brachte sich jeder ein. So entstand ein produktives Miteinander, bei dem sich die Beteiligten wünschten: „So bunt, wie wir uns hier begegnen, so sollen auch die Seiten unseres Buches werden.“ Es entstanden kunstvoll anmutende, wunderschöne Bilder, genauso wie tolle Alltagsfotografien. Texte die bewegen und nachdenklich stimmen – geschrieben aus persönlichen Erfahrungen heraus. Ebenso fiktive Geschichten und Gedichte, die unterhalten und erfreuen. Bezugspunkt für alle Texte und Fotos war dabei stets die Stadt Wuppertal.

Zwischen den direkt an der Buchentstehung Beteiligten gab es einen regen Austausch.
In persönlichem Kontakt, so wie via Mails und Telefonaten wurde an den vielen Details des Buches gearbeitet. Sobald es einen Entwurf gab, war er auch schon wieder überarbeitet.

Ganz besonders freuen wir uns, das Cafe ADA als Kooperationspartner gewwonnen zu haben. Dort präsentieren wir das Buch der Öffentlichkeit im Rahmen einer Vernissage mit Ausstellung ausgewählter Texte und Fotos.

Die Besucher der Vernissage können sich auf einen Sektempfang mit Lesung einiger Texte freuen. Natürlich kann das Buch mit dem Titel „Uns gibt’s nicht umsonst“ an diesem Tag vor Ort und später auch im Buchhandel erworben werden.

 

 

TÄNZERSKULPTUREN VON BRELE SCHOLZ
In einer ungewöhnlichen Präsentation zeigen wir die Tänzerskulpturen der Bildhauerin Brele Scholz.

Skulptur

 
Die neuesten Arbeiten der Aachener Holzbildhauerin Brele Scholz fokussieren auf die Bewegungen von Tänzern und Sportlern. Bekannt wurde die Künstlerin mit einer Reihe lebensgrosser männlicher Figuren, den Imaginary Lovers 1 - 12. Schon dort formulierte sie die Frage: "Wie überwindet ein gewichtiger Körper die Gravitation? Wie klein kann der Fuß sein, auf dem er steht? Wie kann eine Skulptur springen? (Zitat Prof. Dr. Wolfgang Becker, ehemaliger Leiter des Ludwig Forum Aachen)

Unter dem Arbeitstitel "Bewegungsstudien" steht diese Thematik nun im Vordergrund und zeitigt erstaunliche Ergebnisse. Begegnet man den Scholz´schen Skulpturen im Raum, so scheint man lebendige Personen zu erkennen, bis man im nächsten Augenblick bemerkt, dass diese in Bewegung erstarrt stehen.
Könnten sie sich, wenn man sich abwendet, vielleicht doch bewegen?

Skulpturen 5 und 6
Diese lebensgrossen, aus Baumstämmen herausgeschälten Figuren, können nicht im klassischen Sinne als schön bezeichnet werden. Es sind expressive, sinnliche Werke. Durch die Hölzer, deren Eigenheiten Brele Scholz bei der Arbeit immer mitwirken lässt, entsteht eine Verbindung zwischen Versehrtheit und Schönheit, die sowohl erschreckend wie auch anziehend ist.

Grobe Kettensägeschnitte neben fein geschnitzten Körperpartien betonen diesen Effekt noch. Die Widersprüchlichkeit und Gleichzeitigkeit von Anziehung und Abschreckung macht die Tiefe des Werkes von Brele Scholz aus. Hier entsteht eine Verwandtschaft zum Menschen, von der Betrachter berührt werden.
 
Dazu nochmal Prof. Dr. Wolfgang Becker: Ich möchte den von Artaud geprägten Begriff "Theater der Grausamkeit" verwenden, um mir eine Ausstellung der Skulpturen der Brele Scholz als eine Inszenierung auf einer Bühne vorzustellen, die keines Textes, keiner Handlung bedarf. Die Akteure tragen keine Attribute einer zeitgenössischen Zivilisation, sie sind in ihrer Nacktheit deutlich als Bewohner einer ´Wildnis´ gekennzeichnet. Dennoch sind sie Menschen, die sich von ihrer Haftung an die Erde, von ihrer Umklammerung durch die Bäume befreit haben. Sie bewegen sich, sie liegen, stehen, sitzen, laufen, tanzen, hängen…

Die Skulpturen sind in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres bei uns zu sehen.

 

 

AUSSTELLUNG - MALEREI

Bektas Canbolat zeigt Bilder aus seiner privaten Kollektion, die von verschiedenen Künstlern gemalt wurden. Eine harmonische Zusammenstellung aus Gesichtern, Körperformen, Figuren, geometrische Elementen, mit unwahrscheinlicher Symbolkraft.

 

THE BEAUTY OF NOISE
Tango in Fotografie von Arndt Gockisch


Zum Auftakt der Tango-Festivalwoche vom 22. bis 27. September 09 eröffnen wir die Ausstellung The Beauty of Noise mit Tangofotos von Arndt Gockisch im ganzen Haus. Hyon-Seok Lee spielt zur Eröffnung Bandoneon. Der Künstler ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Der Begriff "Noise" im Titel der Ausstellung ist eine Anspielung auf das Bildrauschen mancher Fotos, die mit einer einfachen Digitalkamera an lichtschwachen Tango-Orten in Paris, Wuppertal, Berlin, Prag, Brüssel und Hannover aufgenommen wurden. Sie zeigen oft sehr überraschende, verspielte und dynamische Details im Dialog mit ihrer jeweiligen Umgebung.


Erdal Ünal - ARBEITEN

Erdal Ünal wurde in Istanbul geboren, absolvierte dort ein Kunststudium, um anschließend in Paris und ab 1993 in Duisburg und Bochum sein Atelier zu eröffnen.

Seine Bilder weisen durchgängig eine realistische Basis auf, er selbst bezeichnet seinen Stil als expressionistisch und figurativ. Bevorzugte Motive sind immer wieder der menschliche Körper, Portraits und Tierstudien, allesamt in leuchtenden Farben vor meist dunklen Hintergründen ausdrucksstark in Szene gesetzt.

Seine Arbeiten wurden in Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in vielen Städten Deutschlands, Frankreichs, Belgien und der Türkei gezeigt.

 

Künstler-Druckwerkstatt Matagalpa
Grafiken aus Matagalpa (Nicaragua)

Das Projekt „Künstler-Druckwerkstatt Matagalpa“ stellt seinen zehnten orginalgrafischen Kalender vor: Er wird von den Mitgliedern der Gruppe „TallerContil“ (Rußwerkstatt) in einem selbstorganisierten Workshop entwickelt und von Hand gedruckt. Die Farbholzschnitte sind einzeln signiert und in einer Auflage von 35 Exemplaren numeriert, jeder Kalender hat 12 Originalgrafiken. Das Kalendarium ist auf separaten Blättern vom Bleihandsatz gedruckt und misst 39 x 28 cm im Hochformat; naturfarbenes Werkdruckpapier mit Rückseitenkarton.

Zur Ausstellung erscheint der Graphik-Kalender mit 12 Original-Graphiken. Bestellungen dafür bitte über Ulla Sparrer, Freyastr. 12, 42117 Wuppertal, info@matagalpa.de oder Eckhard Fröschlin, Hinteruhlberg 26, 74586 Frankenhardt, hinteruhlberg26@web.de

 

KAZUO OHNO FOTO AUSSTELLUNG
09.11.08 - 30.1.08

The 100th Anniversary of KAZUO OHNO´s Birth
Photographer´s beloved Butoh dancer

Throughout his life Kazuo Ohno has been captured on film by many photographers and what is produced is an image of his body but photographs cannot show what is hidden within the body. However, if Kazuos Ohno´s dance hides his body as well as his body hides the sorrow of life and death, and if his dance is the appearance of his soul then what ist portraied might well be Kazuo Ohno´s soul itself.
Yoshito Ohno

 

Jazzfotografien  - Dennis Scharlau
24.10. 08 - 07.11.08

Portraits verschiedener Jazzmusiker während ihrer Konzerte in Wuppertal.

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